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1) Schritt-für-Schritt: Härtegrad per Scoring bestimmen

Schritt A: Basis-Härtegrad aus Körpergewicht

Nimm dein Körpergewicht als Ausgangspunkt:

  • ≤ 60 kg → H1

  • 60–80 kg → H2

  • 80–100 kg → H3

  • 100–130 kg → H4

  • > 130 kg → H5

Das ist deine Basis-Empfehlung.


Schritt B: BMI-Korrektur (Gewicht relativ zur Größe)

Der BMI hilft zu entscheiden, ob du im Gewichtsbereich eher oben oder unten landen solltest.

BMI = Gewicht (kg) / Größe² (m)

BMI-Tendenz:

  • BMI < 20: eher weicher (–0,5 Härtegrad)

  • BMI 20–25: neutral (0)

  • BMI 25–30: eher fester (+0,5)

  • BMI > 30: deutlich fester (+1,0)

Warum? Höherer BMI heißt meist mehr Druck pro Fläche → du sinkst stärker ein → braucht mehr Stützkraft.


Schritt C: Schlafposition-Korrektur (Druck vs. Stütze)

  • Seitenschläfer: –0,5 (Schulter/Becken sollen einsinken)

  • Rückenschläfer: 0 (Balance aus Einsinken & Stütze)

  • Bauchschläfer: +0,5 bis +1,0 (Becken darf nicht durchhängen)


Schritt D: Körperform-Korrektur (Schulter-/Hüftbreite)

Hier geht’s um „Punktelastik“ und Einsinktiefe:

  • Ausgeprägte Hüfte/Schulter (kurviger Körperbau): –0,5

  • Sehr gerader Körperbau (wenig Taille): +0 bis +0,5

  • Sehr breite Schultern (v. a. bei Seitenschläfern): –0,5


Schritt E: Beschwerden / Ziel-Korrektur

  • Lendenwirbel-Probleme / Hohlkreuz: eher fester (+0,5) aber nur wenn Schulter trotzdem einsinken kann

  • Schulter-/Hüftschmerzen beim Seitenschlafen: eher weicher (–0,5) oder bessere Zonierung

  • “Ich sinke zu stark ein” / wache krumm auf: fester (+0,5 bis +1)

  • “Fühlt sich wie Brett an” / Arme schlafen ein: weicher (–0,5)


2) Ergebnis runden: So kommst du auf H1–H5

Du startest mit dem Basis-Härtegrad (A) und addierst/subtrahierst (B–E).

Dann rundest du:

  • z. B. H2,5 → H2–H3

  • H3,5 → H3–H4

In der Praxis ist ein Bereich besser als eine fixe Zahl, weil Hersteller H2/H3 unterschiedlich interpretieren.


3) Komplettes Rechenbeispiel (realistisch)

Person: 85 kg, 1,78 m, Seitenschläfer, breite Schultern, keine Rückenprobleme

A Gewicht: 80–100 kg → H3
B BMI: 85 / (1,78²=3,1684) = 26,8 → +0,5
C Schlafposition: Seitenschläfer → –0,5
D Körperform: breite Schultern → –0,5
E Beschwerden: 0

Rechnung: H3 +0,5 –0,5 –0,5 = H2,5
✅ Ergebnis: H2–H3 (Tendenz H2, wenn druckempfindlich; H3, wenn du stabiler liegen willst)


4) Wie du das Ergebnis in der Realität prüfst (super wichtig)

Der „Wirbelsäulen-Check“ (2 Minuten)

  • Seitlage: Wirbelsäule sollte gerade sein (nicht zur Matratze hin durchhängen, nicht nach oben gebogen)

  • Rückenlage: Becken darf nicht absacken; Lendenbereich soll getragen werden (kein Hohlraum, aber auch kein Druck)

Einsinktiefe grob:

  • Seitenschläfer: Schulter sollte spürbar einsinken (sonst Druck)

  • Bauchschläfer: Becken darf kaum einsinken (sonst Hohlkreuz)


5) Härtegrad ist nicht gleich „Stütze“ (häufiger Fehler)

Du kannst eine Matratze haben, die sich weich anfühlt (Komfortschicht), aber stark stützt (Kern).
Darum ist oft besser:

  • Seitenschläfer: weicher oben + tragender Kern (zonen-/punktelastisch)

  • Bauchschläfer: insgesamt stabiler, dünnere weiche Schicht


6) Mini-Entscheidungshilfe nach Material (weil es Einfluss hat)

 

  • Kaltschaum: oft punktelastisch, gut für Seitenschläfer; Härte fühlt sich je nach Raumtemp. anders an

  • Taschenfederkern: oft “federnder”, gute Belüftung; kann bei niedrigem Gewicht manchmal zu fest wirken

  • Latex: sehr punktelastisch und druckentlastend, fühlt sich oft „tragend weich“ an

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1) Schritt-für-Schritt: Härtegrad per Scoring bestimmen

Schritt A: Basis-Härtegrad aus Körpergewicht

Nimm dein Körpergewicht als Ausgangspunkt:

  • ≤ 60 kg → H1

  • 60–80 kg → H2

  • 80–100 kg → H3

  • 100–130 kg → H4

  • > 130 kg → H5

Das ist deine Basis-Empfehlung.


Schritt B: BMI-Korrektur (Gewicht relativ zur Größe)

Der BMI hilft zu entscheiden, ob du im Gewichtsbereich eher oben oder unten landen solltest.

BMI = Gewicht (kg) / Größe² (m)

BMI-Tendenz:

  • BMI < 20: eher weicher (–0,5 Härtegrad)

  • BMI 20–25: neutral (0)

  • BMI 25–30: eher fester (+0,5)

  • BMI > 30: deutlich fester (+1,0)

Warum? Höherer BMI heißt meist mehr Druck pro Fläche → du sinkst stärker ein → braucht mehr Stützkraft.


Schritt C: Schlafposition-Korrektur (Druck vs. Stütze)

  • Seitenschläfer: –0,5 (Schulter/Becken sollen einsinken)

  • Rückenschläfer: 0 (Balance aus Einsinken & Stütze)

  • Bauchschläfer: +0,5 bis +1,0 (Becken darf nicht durchhängen)


Schritt D: Körperform-Korrektur (Schulter-/Hüftbreite)

Hier geht’s um „Punktelastik“ und Einsinktiefe:

  • Ausgeprägte Hüfte/Schulter (kurviger Körperbau): –0,5

  • Sehr gerader Körperbau (wenig Taille): +0 bis +0,5

  • Sehr breite Schultern (v. a. bei Seitenschläfern): –0,5


Schritt E: Beschwerden / Ziel-Korrektur

  • Lendenwirbel-Probleme / Hohlkreuz: eher fester (+0,5) aber nur wenn Schulter trotzdem einsinken kann

  • Schulter-/Hüftschmerzen beim Seitenschlafen: eher weicher (–0,5) oder bessere Zonierung

  • “Ich sinke zu stark ein” / wache krumm auf: fester (+0,5 bis +1)

  • “Fühlt sich wie Brett an” / Arme schlafen ein: weicher (–0,5)


2) Ergebnis runden: So kommst du auf H1–H5

Du startest mit dem Basis-Härtegrad (A) und addierst/subtrahierst (B–E).

Dann rundest du:

  • z. B. H2,5 → H2–H3

  • H3,5 → H3–H4

In der Praxis ist ein Bereich besser als eine fixe Zahl, weil Hersteller H2/H3 unterschiedlich interpretieren.


3) Komplettes Rechenbeispiel (realistisch)

Person: 85 kg, 1,78 m, Seitenschläfer, breite Schultern, keine Rückenprobleme

A Gewicht: 80–100 kg → H3
B BMI: 85 / (1,78²=3,1684) = 26,8 → +0,5
C Schlafposition: Seitenschläfer → –0,5
D Körperform: breite Schultern → –0,5
E Beschwerden: 0

Rechnung: H3 +0,5 –0,5 –0,5 = H2,5
✅ Ergebnis: H2–H3 (Tendenz H2, wenn druckempfindlich; H3, wenn du stabiler liegen willst)


4) Wie du das Ergebnis in der Realität prüfst (super wichtig)

Der „Wirbelsäulen-Check“ (2 Minuten)

  • Seitlage: Wirbelsäule sollte gerade sein (nicht zur Matratze hin durchhängen, nicht nach oben gebogen)

  • Rückenlage: Becken darf nicht absacken; Lendenbereich soll getragen werden (kein Hohlraum, aber auch kein Druck)

Einsinktiefe grob:

  • Seitenschläfer: Schulter sollte spürbar einsinken (sonst Druck)

  • Bauchschläfer: Becken darf kaum einsinken (sonst Hohlkreuz)


5) Härtegrad ist nicht gleich „Stütze“ (häufiger Fehler)

Du kannst eine Matratze haben, die sich weich anfühlt (Komfortschicht), aber stark stützt (Kern).
Darum ist oft besser:

  • Seitenschläfer: weicher oben + tragender Kern (zonen-/punktelastisch)

  • Bauchschläfer: insgesamt stabiler, dünnere weiche Schicht


6) Mini-Entscheidungshilfe nach Material (weil es Einfluss hat)

 

  • Kaltschaum: oft punktelastisch, gut für Seitenschläfer; Härte fühlt sich je nach Raumtemp. anders an

  • Taschenfederkern: oft “federnder”, gute Belüftung; kann bei niedrigem Gewicht manchmal zu fest wirken

  • Latex: sehr punktelastisch und druckentlastend, fühlt sich oft „tragend weich“ an